Von der Rechnung und vom Biss in den Hintern.

The Daily l Freitag, 15. Februar 2019, 16.00 Uhr

Folgende Situation: Mein Auto ist seit gestern in der Werkstatt zur Routineinspektion. Heute Früh klingelte mein Smartphone. Ein Blick auf die Telefonnummer und ich wusste, es wird teurer. Ein Mader hat die Masseleitung zerfressen, eine Bremse muss getauscht werden und der Sicherungsschalter für einen Airbag ist hinüber. Alles in allem kommen statt der geplanten Durchsicht-Kosten zusätzliche 600 Euro auf mich zu.

Vor wenigen Minuten wurde mir beim Abholen des Autos die Rechnung präsentiert. Nur knapp 500 Euro. Natürlich habe ich meine Freude zum Ausdruck gebracht. „Schön! Da ist es ja doch billiger geworden als erwartet“. Der Werkstattmeister stutzte. „Ja. Ich wundere mich auch schon“. Nach dem er ein wenig auf seiner Tastatur rumgetippt hatte, war ihm der Fehler klar. „Die Kosten für die Bremse fehlen“.

Jetzt liegt vor mir die neue Rechnung. Etwas mehr als die angekündigten 600 Euro. Während ich die PIN ins Kartenlesegerät tippe, möchte ich mir am liebsten in den Hintern beißen. Vielleicht sollte ich manchmal doch einfach mal meine Klappe halten.

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