Minecraft und die unzensierte Bibliothek
Wenn ich ehrlich bin, gehört Minecraft für mich in die Kategorie „Phänomene, die ich vor allem vom Hörensagen kenne“. Natürlich begegnet mir das Spiel immer wieder. Ich weiß, dass dort Millionen von Menschen – allen voran jüngere Generationen – aus bunten Klötzen ganze Städte, Fantasiewelten oder gigantische Bauwerke zusammensetzen. Eine digitale Welt aus bunten Pixeln, ein bisschen wie der Lego-Baukasten des 21. Jahrhunderts. Ganz nett vielleicht, aber ich persönlich kann mit dem Spiel absolut nichts anfangen. Umso verblüffter bin ich, wenn ich auf Projekte stoße, die mein Bild von dieser Klötzchenwelt komplett auf den Kopf stellen. Denn Minecraft ist längst nicht mehr nur ein Spielplatz für kreative Köpfe oder ein Zeitvertreib für verregnete Nachmittage. Es ist Schauplatz eines der cleversten Projekte für die weltweite Pressefreiheit geworden: „The Uncensored Library“ – die unzensierte Bibliothek.

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Minecraft und die unzensierte Bibliothek

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Minecraft ist für mich ein Phänomen vom Hörensagen. Doch die „Uncensored Library“ von Reporter ohne Grenzen zeigt eindrucksvoll, wie aus bunten Pixeln ein unlöschbares Bollwerk gegen weltweite Zensur und für die Pressefreiheit wird.
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