Von Superhelden und vom Popcorn.

Culture Club | Sonnabend, 4. Mai 2019

Ich habe selten in einem Actionfilm so viel gelacht wie heute Abend. Doch die erste halbe Stunde war grauenvoll. Das lag nicht an „Avengers: Endgame“. Nein, erst dann waren die Popcorntüten ringsherum leer. Hier scheint übrigens eine Faustregel zu gelten. Je mehr der Kinositzplatz überfüllt ist, umso größer die Portion. Ich möchte an dieser Stelle deshalb Thors Mutter zitieren: „Du solltest auch einmal einen Salat essen“.

Der Gott des Donners hat nämlich kräftig zugelegt. Frustfressen nach der verlorenen Schlacht gegen Thanos war lange Zeit angesagt und so ist der Gute außer Form. Zwar ist er beim erneuten Kampf gegen Thanos dabei, doch eine große Unterstützung ist er erstmal nicht. Dafür gibt’s jetzt Mr Ant-Man. Liebe Leser dieses kleinen aber feinen Blogs, ich sehe im Marvel-Universum auch nicht durch und kann deshalb nicht erklären, wer das jetzt genau ist. Aber keine Angst! Muss man auch nicht. Das Ganze ist einfach ein großes Leinwandspektakel. Nicht mehr. Nicht weniger.

Nur der Schluss hat mir nicht gefallen. Okay, Iron-Man selbst sagt, dass es nicht immer ein Happy End geben kann. Tonys Beerdigung war dennoch etwas merkwürdig. Plötzlich tauchten da irgendwelche Superhelden auf, die im Film nicht wirklich eine Rolle spielten, aber dennoch verdammt wichtigtaten.

Das Juryurteil – also meins: Acht von 10 Infinity-Steinen.
Wer jetzt auch lacht, hat den Film übrigens recht gut verstanden.

Bildquelle: Marvel Studios

Diesen Beitrag teilen:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.