Von Rentnern und vom Gedicht.

The Daily l Freitag, 19. Oktober 2018 l 10.00 Uhr

Die Rentner und ihre zur Faust verkrampften Gesichter haben beim Einkaufen zwar genervt, aber ich habe sie einfach weggelächelt. Auch diese spezielle Fähigkeit, die Gänge im Supermarkt perfekt zu blockieren hat mich nicht sonderlich gereizt. Als vor den Kassen jedoch eine Diskussion anfing, warum sie so lange warten müssen (es standen jeweils zwei bis 3 Leute an) und doch gar nicht alle Kassen besetzt sind, hat mich veranlasst, ein Gedicht zu schreiben.

Willst dein Urlaubsfeeling du beenden,
musst ins Kaufland deine Schritte lenken.
Die vielen Rentner dort,
begeh‘n gründlich Mord.

Übrigens, bei vielen der Rentner-Faustgesicht-Panzer lag die Bild-„Zeitung“ im Einkaufswagen und deren Inhalt – nun wer wüsste das nicht – besteht aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht. 

3 Kommentare

  1. In vielen Märkten ist es heute schon üblich, schnell eine zusätzliche Kasse zu öffnen, die wieder geschlossen wird nachdem der Stau abgebaut ist.
    Heute Morgen stand auch eine Rentnerin vor mir an der Kasse uns suchte umständlich nach passendem Kleingeld, passte dann aber doch nicht und sie zahlte mit 2 Scheinen. Ich bin ja nun selbst im Rentenalter und denk dann immer: Vielleicht stehst du so in ein paar Jahren auch an der Kasse. Wobei ich gerade in dem Markt mit einer App zahle. Aber wir kennen das doch alle: Wir wollen das olle Kleingeld aus der Börse loswerden. Wenn es gerade passt, suche ich auch das Kleingeld zusammen, aber nicht, wenn sich da schon eine lange Kundenschlange gebildet hat. Anderseits, warum nicht? Ich will mein Geld loswerden und die Kassiererin freut sich über Kleingeld. Und wenn hinter mir einer drängelt oder murrt, frag ich immer: Sind Sie auf der Flucht?

  2. Nun, ich habe die Diskussion nicht verstanden.
    1 Kunde wird abkassiert
    1 Kunde legt seine Waren auf
    und 1 Kunde wartet dann noch

    Ich verstehe da nicht, warum Mann und Frau da so unentspannt sein muss. Das ist doch nicht viel.

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