Von der WM und vom Feuer.

Tag danach. Na liebe Leser dieses kleinen aber feinen Blogs, habt ihr das WM-Aus verkraftet?

Ich bin keiner der gut 80 Millionen Bundestrainer. Zwar kann ich „Abseits“ erklären und habe von Bundesliga über Champions League und Nationalmannschaftsspielen auch einiges live in den Stadien gesehen, doch ein wirklicher Fan bin ich nicht. Mir reicht es den Schwarz-Gelben – sowohl den Dresdnern als auch den Dortmundern – zu folgen. Als Eventgucker bin ich dann noch bei den großen Turnieren dabei. Ich will deshalb die DFB-Spiele nicht auseinandernehmen. Die Qualifikation dafür fehlt mir schlicht. Aber ich will dennoch einen Blick auf unsere Mannschaft werfen.

Diesen Blick fasst mein Tweet zum Ende der ersten Halbzeit von gestern recht gut zusammen: „Mir ist langweilig“. Klar, da gab es gute Aktionen und doch hat mich keines der drei Spiele wirklich in den Bann gezogen. Es fehlte das Feuer! Ein optisch klar erkennbarer Wille, tatsächlich wieder als der Weltmeister nach Hause zu fahren. Fast schien das olympische Motto zu gelten. Wir sind ja wenigstens dabei. In allen Begegnungen konnte ich mich mehr mit den Frisuren, Schuhen und Tattoos beschäftigen, als durchdachte Spielzüge zu bestaunen. Wirklich spannend waren nur wenige Minuten im Spiel gegen Schweden.

Schäbig finde ich höhnischen Kommentare, die sich seit gestern über Löws Team ergießen. Auch wenn die Stars müde waren, haben sie Respekt verdient. Und nicht nur sie. Auch und gerade der DFB. Denn dieser engagiert sich mit seiner Nachwuchsarbeit mehr für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, als das so einige Politiker qua Amt eigentlich tun sollten.

Bildquelle: DFB.de

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