Vom Überlebenswillen und von der möglichen Ausgabenreduzierung.

Sie sieht doch schon etwas verloren aus, die kleine Petunie, oder? Aber ich will ihr eine Chance geben und vielleicht kann ich so nächstes Jahr sogar meine Balkonkästenbepflanzungsausgaben reduzieren.

Als ich den Balkon vor einigen Wochen ins Frühjahr schickte und damals nur wenig Geduld mit den Begonienknollen zeigte, zog auch eine Petunie auf meinen Stadtwohnungsaußenreich. Beim Einpflanzen ist mir leider ein Trieb abgebrochen. Dieser war aber schon schön mit seinen trichterförmigen Blüten anzusehen. Er landete deshalb nicht im Biomülleimer, sondern in einer Vase.

Nach und nach blühten alle Knospen auf. Auch das Grün verwelkte nicht. Am Wochenende wurde ich neugierig und zog den Stängel raus. Er hatte Wurzeln ausgetrieben. Das ist also die Erklärung, warum die Petunie so durchhält. Ich habe ihr nun einen schicken Topf besorgt und jetzt dürfen sich die Wurzeln in Erde austoben.

Wenn das Experiment glückt und die Pflanze kräftigt wächst… Nun liebe Leser dieses kleinen aber feinen Blogs, ihr könnt euch sicher denken, wie ich nächstes Jahr zu einem großen Teil meiner Balkonpflanzen komme.

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