Vom Schwefelporling und von einer Rezeptidee.

Was macht man, wenn der Schwefelporling täglich in unerhörtem Maße wächst? Man muss sich dauernd neue Rezepte einfallen lassen. Heute dieses:

Kleine rohe Kartoffeln für Röstis in Scheiben schneiden und mit Bratkartoffelsalz (Salz mit Rosmarin und Majoran. Selbst hergestellt natürlich) sowie Kümmel (nach Bedarf) würzen und in Pflanzenfett kross braten.

Den Schwefelporling mit einem Küchentuch säubern und in maulgerechte Stücke schneiden. Ebenso mit einer Zwiebel verfahren.

Als Kräuter verwende ich: Oregano, Gundermann, Giersch, Wiesenknöterich und Schnittlauch. Wenn ein Pferd mit isst, bitte auf den Gundermann verzichten, es könnte sonst nach dessen Genuss tot umfallen. Für Pferde ist Gundermann giftig!!

Den Porling brate ich, zusammen mit der Zwiebel, in Kräuterbutter gut durch und gebe nach und nach die Kräuter hinzu; zuerst den Giersch und den Gundermann (sie sind meist ein bisschen fest), dann den Wiesenknöterich und den Spitzwegerich. Der Schnittlauch kommt roh aufs fertige Essen und die Salbeiblätter werden separat in Butter knackig gebraten und kommen auch mit obenauf.

Fertig sieht mein Gericht dann so aus. Und es ist einfach nur gut. Viel Spaß beim Nachkochen und Bon Appétit.

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