Vom Händedruck und von den Endprodukten der Verdauung.

Achtung: Zartbesaitete Persönlichkeiten sollten diesen Blogbeitrag nicht lesen!

Wird zwar niemand interessieren, aber ich lag vorgestern bei meinem Osteopathen auf der Pritsche. Ich gehe seit fast drei Jahren zu ihm. Er hat mit seinem Händedruck mein „Schwitz-Problem“ in den Griff bekommen. Das vegetative Nervensystem kontrollierte er deshalb zu erst.

Während er meinen Rücken von oben nach unten abtastete, hielt er in Höhe der rechten Niere lange inne. Nach ein paar Mal, teils recht schmerzhaftem Drücken fragte er, ob ich Verdauungsprobleme habe. Schnell antworte ich mit nein und fügte nach einem Zögern hinzu: „Mein Stuhl ist in letzter Zeit sehr hart.“ „Das merkt man.“ Es folgten weitere Handgriffe. Während ich mich anschließend auf den Rücken legte, empfahl er mir Seilspringen.

„Da könnte ich ja auch die Kinder im Innenhof vom Trampolin verjagen?“ „Nein, das hilft leider nicht. Nur wenn das Gehirn mit dem Seil beschäftigt ist, können die Organe die Bewegung genießen. Sonst kontrolliert es alles viel zu sehr.“

Heute hatte ich seit langem keine Probleme beim morgentlichen Stuhlgang. Ich bin immer wieder fasziniert, was ein professioneller Händedruck alles schafft. Dabei fällt mir ein, dass ich doch noch „Darm mit Charme“ lesen will. Da erfährt man alles, über ein unterschätztes Organ. Aber wer weiß, ob aus dem Bestseller von 2014 nicht schon längst Toilettenpapier geworden ist.

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