Von alten Bekannten und von einer zweiten Chance.

„I want to believe.“

Letzte Woche wurden die X-Akten wiedereröffnet. Mittlerweile kommt die 11. Staffel der Kultserie. Ich war ein großer Fan. Früher lief „Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI“ montags bei ProSieben. Ein Pflichttermin für mich! Im Laufe der Zeit hat sich die Serie verändert. Statt des Mystischen standen merkwürdig verschrobene Verschwörungstheorien im Mittelpunkt. Aus der Pflicht wurde ein „Kann“.

Als es vor zwei Jahren nach 12 Jahren Pause zu einer Neuauflage kam, war ich skeptisch. Wirklich überzeugend waren die sechs Folgen auch nicht, besonders wenn es um „den Raucher“ ging. Er zieht als Mächtiger im Hintergrund die Fäden. 2016 waren aber auch Folgen im alten Style auf Sendung. Sie waren gute Unterhaltung. Letzte Woche schaltete ich schon nach fünfzehn Minuten wieder ab. Das Geschehen langweilte mich. Mulder war mal wieder auf der Spur nach dem Komplott des Inneren Staates. Der Anruf bei einem Freund war mir da wichtiger. Das Telefonat war dann wohl auch die bessere Wahl.

Bei der Auswahl meines heutigen Abendprogramms gab ich den alten Bekannten eine zweite Chance. Sie haben sie genutzt. „Galgenmännchen“ war genau das, was Akte X für mich ausmacht. Mulders Glauben, Scullys wissenschaftliche Skepsis und dazu ein guter Schuss Ironie. Für nächste Woche hoffe ich wieder auf eine gute Folge. Vielleicht hatte man der Serie aber ihren Kultstatus gönnen sollen und auf die Fortsetzungen verzichten sollen.

Bildquelle: FOX, ProSieben

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.