Vom Einkaufwagen und vom Wettrennen.

Ich habe eine mehr oder weniger feste Route durch den Supermarkt meines Vertrauens. Da ich den Porridge vergessen hatte, musste ich jedoch kurz vor der Kasse noch einmal zurück – auf Start sozusagen. Mit allem was ich brauche bereits im Einkaufswagen, lief ich dann Richtung Ausgang und da kam er plötzlich von rechts: Liebe Leser dieses kleinen aber feinen Blogs, haben Sie sich schon mal ein Wettrennen im Supermarkt geliefert?

Zuerst dachte ich an eine Art optische Täuschung. Der Mann im Nachbargang musterte meinen Einkaufwagen und legte plötzlich einen Schritt zu. Dazu muss ich noch sagen, dass der Supermarkt relativ leer war. An der Kasse stand nur eine Kundin. Die anderen Einkäufer waren noch beschäftigt und bei weiterem nicht abkassierungsfertig.

Meine Wahrnehmung, dass da jemand unbedingt vor mir an der Kasse sein will, bestätigte sich aber zugleich. Ich wurde nämlich auch etwas schneller und zack, der Typ neben mir wurde noch schneller.

An dieser Stelle wurde mir das Ganze aber auch schon zu doof. Ich renne doch nicht durch einen Laden, um als Erster an der Kasse zu sein. Ich lief also im normalen Tempo weiter. Mister Sieger grinste, als er seine Waren auf das Laufband legte. Wahrscheinlich ist er ein Vorruheständler und braucht wenigstens einen Kick am Tag.

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