Von der Felsenbühne und vom Indianerhäuptling.

Die Inszenierung von „Winnetou I“ auf der Felsenbühne ist ein gelungener bunter Strauß aus Western, Musical, Action und Comedy. Ich fange deshalb gleich mal mit dem Juryurteil – also meinem – an: Zehn von 10 Friedenspfeifen. Doch leider wurden diese am Ende des Stücks nicht geraucht. Die Zeichen stehen im Wilden Westen nämlich auf Krieg.

[Achtung Spoiler] Ein junger Deutsche kommt als Greenhorn in den Wilden Westen. Wegen seiner Fähigkeiten erhält er schnell den Kämpfername Old Shatterhand. Für die Eisenbahngesellschaft ist er in der Nähe von St. Louis als Landvermesser gemeinsam mit Sam Hawkens unterwegs. Nachdem Old Shatterhand den Apachenhäuptling Intschu tschuna und dessen Sohn Winnetou unerkannt vor dem Marterpfahl der Kiowas gerettet hat, wird er kurz danach von Winnetou im Kampf schwer verletzt und in das Lager der Apachen verschleppt. Während seiner Genesung wird er von Winnetous Schwester Nscho-tschi gepflegt, die sich dabei in ihn verliebt. In einem Wettkampf gegen Intschu-tschuna als Gottesurteil muss er um seine Freiheit kämpfen. Nachdem er gesiegt hat, wird er Winnetous Blutsbruder. Doch das Glück hält nicht lange. Der Trupp des goldgierigen Mr. Santer erschließt Nscho-tsch und Intschu-tschuna. Winnetou schwört darauf Rache.

„Winnetou I“ beginnt mit Gesang und mit slapstickartigen Einlagen. Ich habe deshalb in den ersten Minuten die Stirn gerunzelt. Doch schnell legten sich meine Sorgenfalten. Wenn die Indianer durch die Felsenbühne reiten, bringen die Landesbühnen Sachsen ein Sommerhighlight in die Sächsische Schweiz. Einziger Kritikpunkt ist der Ton. Die Sprechstimmen hallen. Das klingt nicht immer gut.

Bildquelle: landesbuehnen-sachsen.de
Textquelle: wikipedia.de

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