Von der Haltestelle und von den Klimazonen.

Die Kinder in Boston nutzen in der Schule zukünftig eine neue Weltkarte. Diese soll die Maßstabsprobleme der fast über 500 Jahre alten Ansicht unseres runden Planeten auf einer flachen Karte korrigieren. Aber nicht nur unsere Geographiekenntnisse müssen berichtigt werden, sondern auch unser Wissen in Sachen Meteorologie. Ich habe nämlich gerade entdeckt, dass es in Dresden eine Straßenbahnhaltestelle mit gleich zwei Klimazonen gibt.

Links von mir steht eine Gruppe von meist jungen Bewohnern der Subtropen. Sie haben, wie man das von dieser Klimazone erwartet, kurze Hosen und T-Shirts an, um die Wärme zu genießen. Auf meiner rechten Seite stehen die eher älteren Einwohner der Tundra. Schals, Mützen und Anoraks schützen sie vor der Kälte.

Es ist doch schon erstaunlich, wie unterschiedlich das Wetter auf nur wenigen Metern ist.

Bildquelle: spiegel.de

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4 Kommentare

  1. Du darfst nicht vergessen: Es ist April, das ist noch kein Sommer, da muss man sich warm anziehen.
    Habe das vor vielen Jahren mal erlebt in einem Fährhafen zur Fahrt auf eine Nordseeinsel: Ich stieg in kurzen Hosen und T-Shirt aus dem Wagen um das Ticket zu lösen, Temperatur angenehm. Rund um mich herum Menschen in Anoraks mit hochgeschlagenen Kragen. Ich erntete seltsame Blicke von den Nordseeurlaubern.
    Februar oder Juli – 20 Grad bleiben 20 Grad, da kann mich sich der Temperatur bekleidungstechnisch anpassen.

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