Von der Baustelle und von Ordnungsamt.

Mitte Januar steckte ein Infoschreiben in meinem Briefkasten, dass auf der Brachfläche in unserer Straße ab Februar ein neues Haus mit Eigentumswohnungen entsteht soll. Es wurden Parkverbote und eine Straßensperrung angekündigt. Anfang Februar wurden die entsprechenden Schilder aufgestellt. Rund 15 Parkplätze sind dabei ersatzlos weggefallen und die Straße ist nicht mehr durchgehend befahrbar. Auf der Baustelle ist seitdem nur wenig passiert. Wahrscheinlich ist der lange Winter die Erklärung, dass bisher nur Baufreiheit geschaffen wurde. Meist ist es still auf der Baustelle. Das Ordnungsamt ist dafür umso aktiver.

Das Parkverbot gilt 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche. Oder um es übersichtlicher zu formulieren: Immer, auch wenn gar nicht gebaut wird und genau das verstehe ich nicht. Rechtlich ist ja möglich, das Parkverbot nur zu bestimmten Zeiten gelten zu lassen. Nicht nur uns Anwohnern würde es sehr entgegenkommen, wenn nach 18 Uhr die Parkplätze für die Nacht oder am Wochenende zur Verfügung stehen würden. Auch die Restaurantbesucher fanden einfacher einen Platz für ihre Autos und für die Kinder und Enkel der Altersheimbewohner gäbe es eine Ausrede für einen Nicht-Besuch weniger. Aber vielleicht muss das Ordnungsamt ja beschäftigt werden… Honi soit qui mal y pense!

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