Von Schülern draußen und vom Brot drinnen.

Meine „62“ sammelt die Schüler aus gleich zwei Gymnasien ein. Im Bus ist es interessant ihnen zuzuhören. Die Anforderungen sind höher, als zu meiner Zeit. – Soweit ich mich noch an meine Schulzeit erinnern kann. Waran ich mich aber erinnern kann ist, dass wir keine Terminkalender brauchten, um uns in der Freizeit treffen zu können. Ich habe mal Zweien zugehört die lange nach einem Zeitpunkt suchten, wo beide keinen Sport, Musikunterricht oder andere GTAs hatten. Ich glaube, die haben mehr in ihren Plänen stehen, als ich. Bewundernswert, was die Schüler alles so wuchten. Aber manchmal sind eben diese Gymnasiasten auch zum an den Kopf greifen.

Vom Bäcker ist eine große Ansammlung von Schülern. Das ist ungewöhnlich. Hier ist zwar immer was los. Aber nie in derartigen Mengen, dass drinnen kein Platz ist. Ich stelle mich also an und gucke skeptisch durchs Schaufenster. Die Fläche vor der Verkaufstheke ist frei. Fünf Gymnasiasten stehen direkt von der Tür bis zur Verkäuferin. Ich traue mich nicht zu fragen, warum die Anderen nicht auch einfach reingehen und im Bäckerladen anstehen, statt davor. Platz ist da genug. Ich mag beim Warten ja die Düfte zu genießen. Frisches Brot riecht ja schon verdammt lecker.

Sind wir verloren? Ist es hoffnungslos?

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