Von einem folgenschweren Anruf und von der Begleitung des Entrecôte-Steaks.

Ich habe mir für die Fastenzeit vorgenommen, auf Fleisch zu verzichten. Dass ich mich gleich am Aschermittwoch zum Abendessen verabredet habe, ist deshalb wohl mehr als nur suboptimal. Noch auf dem Weg zum Bus hatte ich aber den festen Vorsatz, irgendwas Vegetarisches zu essen. Doch dann kam dieser folgenschwere Anruf. „Bei Groupon ist ein Gutschein für Steaks im El Rodizio im Angebot. Wollen wir dahingehen, wenn ich das noch buchen kann?“ Ohne lange zu überlegen, sagte ich „ja“ und sitze jetzt vor einem Teller, auf dem sich lecker ein Entrecôte-Steak in Begleitung einer Ofenkartoffel und von Rahmspinat präsentiert.

Das Steak ist richtig gut. Der Koch hat genau den Punkt getroffen. Das Fleisch ist zart rosa und es läuft kein Saft aus. Eigentlich bräuchte ich nur dieses feine Stück Rind und die Pfeffersoße. Doch da sind noch der Spinat und die Kartoffel. Leider sind die nur bedingt nach meinem Geschmack.

Zur Kartoffel gibt es einen Sauerrahm. Dieser ist heftig mit Knoblauch abgeschmeckt und auch im, mit Käse überbackenem Spinat findet sich davon viel. Zu viel. Der Knoblauch erschlägt den Geschmack regelrecht. Vom Spinat esse ich so gut wie gar nichts. Auch von Sauerrahm bleibt viel auf meinem Teller zurück. Doch der schon gegessene Knoblauch sorgt für einen unangenehmen Geschmack im Mund. Ich weiß deshalb schon jetzt, was es als Nachtisch geben wird. Ich freu‘ mich auf ein McFlurry-Eis!

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